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Donnerstag, 28.03.2012 - Back from Bali

Ok, für die, die es nicht mitbekommen haben, Jonas hat Bali unsicher gemacht.. Der ganze Arbeitsstress hier in Darwin hat mich urlaubsreif geprügelt. Ich wollte letztes Jahr schon mit Merijn nach Bali fliegen, aber dann hat uns der Landscapingjob in Halls Creek überrascht und wir hatten keine Zeit Urbaub in Indonesien zu machen. Jetzt sieht die ganze Sache ein bisschen anders aus, genug Zeit und genug Geld, also auf gehts.. Mit Robin im Gepäck ab in den Flieger und auf ins Abenteuer für zehn Tage. In Kuta angekommen, erstmal ein Scootertaxi vom Flughafen in die Stadt genommen wurden wir sofort vom Balifieber gepackt. Die Straßen sind so aufregend, der Verkehr ist überladen mit Scootern und Taxis, kleinen Kutschen mit Pferden oder Eseln, Leuten, die irgendwelche Karren vor sich herschieben, Fahrrädern mit einem Kiosk auf dem Gepäckträger oder noch mehr Scootern. Kuta ist die einzige Stadt auf der ganzen Insel wo man Party machen kann, das haben wir dann auch den ersten Abend gleich ausgenutzt und haben den billigen Alkohol in den Clubs genossen.. Im Vergleich zu Australien bezahlt man in Bali so gut wie Nichts für Alkohol, im Vergleich zu Deutschland ist es nicht wesentlich günstiger. Nachdem wir dann am nächsten Tag Kuta und die ganzen Shops ausgecheckt haben (Kuta ist wie ein einziger riesiger Basar) haben wir uns dazu entschlossen einen Roadtrip über die Insel zu Starten. Da wir mittlerweile genug Roadtrips im Auto hinter uns hatten, wollten wir diesen zu etwas besonderem machen. Also haben wir uns in Kuta zwei Scooter für eine Woche gemietet (2,70€ pro Tag) und haben uns ins Abenteuer gestürzt. Zu erst ging es auf eine kleine Halbinsel im Süden zu einem Tempel namens Uluwatu, diret an der Küste an der Abrisskante einer riesigen steilen Klippe mit meterhohen Wellen die unten gegen die Felswand preschen. Auf den Tempeldächern und in der Bäumen sind überall Affen rumgeklettert, die ab und zu runter gekommen sind und uns ausgechect haben. Manche kommen dann an, setzen sich auf deine Schulter und fangen an in deinen Haaren nach Läusen zu suchen. Nach Uluwatu sind wir dann hoch nach Ubud gefahren, ungefähr in der Mitte der Insel, in den Monkey Forest. Wie der Name schon sagt gibt es dort viele Affen im Wald. Wir haben den ganzen Tag im Wald dort verbracht und mit Affen gespielt. Im Zoo sind Affen nicht besonders aufregend, aber in der Natur sieht man erst einmal wie sozial diese Tiere sind. Soo ähnlich wie der Mensch, wahnsinn. Wir sind also den ganzen lieben langen Tag durch den Wald gelaufen und haben einen auf Affe gemacht =) Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg nach Gianyar gemacht, welches eigentlich nicht sehr weit entfernt ist, aber da wir in die falsche Richtung gestartet sind und es dort keine Straßenschilder gibt aber wir uns erstmal dicke verfahren, was aber kein Problem war, weil das Fahren an sich sowieso immer der coolste Part vom Roadtrippen ist. An dem Tag feierten die Hindus Neujahr, was ziemlich cool für uns war, weil wir uns die Zeremonie angucken konnten. Jedes kleine Dorf, jede Gemeinde baut einen Ogo Ogo, das sind hässliche, böse aussehende Monsterkreaturen, aufwändig mit handarbeit zusammen gepusselt auf Bambuskonstruktionen. Ein Ogo Ogo nimmt ungefähr 2 Monate Arbeit in anspruch und das ganze Dorf hilft. Am New Years Eve wird dann durch die Straßen gezogen und jeder zeigt seine Ogo Ogos, getragen von 20 Leuten. Die Träger rennen im Kreis, heben den Ogo Ogo hoch und runter, lassen sie tanzen oder gegen andere Ogo Ogos kämpfen. Nach der Zeremonie werden sie dann verbrannt um die bösen Geister für das neue Jahr aus dem Land zu vertreiben. Am nächsten Tag, also am ersten Tag des neuen Jahres ist dann quite day, an dem keiner aus dem Haus gehen darf, damit die Geister in Ruhe zum Ozean ziehen können und unterwegs von niemandem aufgehalten werden. An diesem Tag gibt es keinen Strom, kein Licht, kein Fernseher, man darf nicht lesen, sich in keinster Art unterhalten, also kein Fussball spielen, malen, singen, im Kreis rennen oder sonst etwas. Das heißt, man schläft den ganzen Tag und wartet auf Morgen, damit das Leben weitergeht. Wenn man am quite day auf die Straße geht, wird man festgenommen und für einen Tag in eine Zelle gesperrt, was uns natürlich im Hotel gehalten hat. Wir hatten so ein Glück gehabt überhaupt ein Hotel zu haben. Jedes Hotel in Gianyar war über die 2 Tage geschlossen, kein einziger Raum in der ganzen Stadt war belegt, einfach geschlossene Türen. Zum Glück haben wir jemanden gefunden, der uns auf der Suche nach einem Hotel begleitet hat und schließlich einen Freund angerufen hat, der in einem Hotel arbeitet. Hätten wir kein Hotel gefunden, müssten wir fden ganzen Weg back nach Ubud fahren um dort in unser altes Hotel einzuchecken. Aber die haben uns verstanden und wollten uns nicht den ganzen Weg zurück schicken, sodass sie einfach das Hotel für uns aufgeschlossen haben. Wir haben einen Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt bekommen und das wars. Wir wussten nicht wie teuer das Zimmer ist, es gab niemanden an der Rezeption, keine anderen Gäste, keiner im Restaurant, kein Hausmeister, einfach niemand dort. Wir hatten also ein komplettes Hotel für uns alleine und konnten dort machen was wir wollten. Oder auch nicht, weil es gab ja keinen Fernseher oder Bücher oder sonst etwas. Also hieß es den ganzen Tag durchschlafen und auf den nächsten Tag warten. Da wir nach diesem relaxten Tag genug Schlaf für 2 Nächte hatten, haben wir morgens um 3.15 unseren Trip fortgesetzt in Richtung Lovina. Auf dem Weg haben wir einige coole Stops gemacht, viele Reisterassen und Berge, Oceanviews und süße Dörfer. Unser Hauptziel für diesen Tag war Tulamben um tauchen zu gehen. Tulamben ist der beste Tauchspot in ganz Bali, direkt vor der Küste kann man zu einem alten Flugzeugwrack, zu Haien und zu einem riesigem Kriegsschiffswrack aus dem zweiten Weltkrieg tauchen. 140m lang und 5-28m tief. Die Tauchgänge waren der Hammer, der erste ging zu dem Flugzeugwrack auf 8m Tiefe und zu einem Spot an dem man gewöhnlich auf Haie trifft, aber wir hatten natürlich Pech und haben keinen getroffen.. Nach einer Stunde unter Wasser ging es dann zu einem anderen Spot, an dem wir zu dem dem Schiffswrack getaucht sind. Einfach gigantisch. Monströs liegt das Wrack am Meeresgrund, überwachsen mit Korallen, Seesternen, Muscheln und anderem Zeug deren Namen ich nicht kenne.. Wir sind bei dem Schiff bis auf 17m gegangen, da fängt es schon langsam an dunkel im Wasser zu werden und man dreht sich auf den Rücken und guckt an diesem gigantischen Schiff hoch und sieht über sich riesige Fischschwärme kreisen, das war wahrscheinlich mit das coolste was ich in Bali gesehen habe.. Nach Tulamben sind wir dann westlich nach Lovina gefahren. Wir dachten, es würde relativ hart werden um 11 Uhr abends ein billiges Hotel zu finden, aber wir hatten mal wieder soo ein Glück. Auf der Straße wurde ich während dem Fahren von einem Typen angelabert, der neben mir gefahren ist. Es hat sich herrausgestellt, dass Bobo in einem Hotel arbeitet und er hat uns einen Sonderpreis gemacht und uns für n Appel und n Ei in einem mega geilem Hotel eingecheckt. Mit Frühstück, Swimmingpool, Aircon und Klopapier.. Klopapier ist hier eher selten, die bevorzugen mehr ihre Hand.. Am nächsten Morgen sind wir mit ihm um 6Uhr auf sein Boot um Delfine gucken zu gehen.. Der Wahnsinn..!! 50 Delfine auf einmal springen aus dem Wasser und schwimmen dann neben deinem Boot und lassen sich feiern.. Nach 2 Stunden Delfinen haben wir dann schnell Indonesisch gefrühstückt - Reis mit Chicken - bevor wir dann mit Bobos Bruder Made quer durch die Berge zu einem aktivem Vulkan gefahren sind, welcher 1994 ausgebrochen ist und die ganze Stadt um den Vulkan herum verschlungen hat. Wir haben uns den beschissensten Tourguide ever für die Besteigung ausgesucht, aber die Aussicht war trotzdem genial. Aus dem Krater kam ne Menge Rauch raus und der Boden war ganz schön heiß, man hatte das Gefühl, dass er jeden Moment wieder ausbrechen könnte.. Nach dem Vulkan haben wir uns noch den Mothertempel angeguckt, der größte Hindutempel in Bali. Ich war ein bisschen enttäuscht. Alles nur eine große Touriausbeute, unfreundlich Leute und ein vermüllter Tempel.. kann ich also nicht wirklich empfehlen.. Langsam neigt sich unser Roadtrip dem Ende zu, wir haben nur noch zwei Tage Zeit, bevor wir unseren Flieger zurück nach Darwin catchen müssen.. Wir mussten uns also wieder auf den Weg nach Kuta machen um die Scooters abzugeben. Wir haben einen Tag gebraucht um von der Northcoast runter nach Tanah Lot, 20km nordwestlich von Kuta durch die Berge zu fahren. Auf dem Weg haben wir einige coole Wasserfälle gesehen und haben uns in den Hot Springs von heißen Wasserstrählen massieren lassen. In Tanah Lot haben wir dann den Sonnenuntergang am Meer genossen und haben dann in einem recht teurem und schicken Hotel eingecheckt. Wir haben einen alten Balineser kennengelernt, der uns dann später am Abend noch zum Fischen am Meer eingeladen hat.. Leider nichts gefangen, aber wir hatten ne Menge Spaß .. Eigentlich haben wir die Angel nicht ein einziges Mal ins Wasser geworfen, wir saßen einfach nur auf einem Felsen und haben gelabert und indonesisches Essen gefuttert.. Am tag vor unserer Abreise sind wir dann nur schön relaxed nach Kuta gefahren, Robin hat sich eine Massage gekönnt und ich bin für ein paar Stunden surfen gegangen. Abends hat sich dann der vermüllte, dreckige Kuta Beach in den schönsten Strand verwandelt, den ich jeh gesehen habe. Der Sonnenuntergang war atemberaubend, der ganze Himmel war voller Farben, es sah aus wir ein Gemälde. Gleichzeitig, ist der Ebbe gekommen und das Wasser hat sich auf den ersten 50m perfekt an den Sand angeschmiegt, sodass die Wassertiefe zwischen null und fünf Zentimetern war. Das Meer war so ruhig, nicht eine minimale Welle hat das Bild gestört, der ganze Himmel hat sich im schwarzen Wasser gespieglt, der Sand hat rot, grün, orange, lila, gelb und blau geleuchtet, es sah einfach aus wie in einer Draumwelt. wir sind für zwei Stunden im Wasser und auf dem Sand rumgelaufen und haben einfach nur genossen.. Auf jeden Fall gehört Kuta Beach von jetzt an mit zu meinen Top 5 Plätzen..! Letzter Morgen, schnell noch ein paar Einkäufe in Billig-Bali schnell zum Flughafen, fast den Flug verpassen (wir sind durch die Fliegertür gesprungen, die tür wurde hinter uns geschlossen und das Flugzeug ist losgerollt) und auf gehts zurück nach Darwin.. Natürlich wurde mein Arbeitsplatz in der Küch mittlerweile ersetzt und der Bikejob wird immer schlechter. Da jetzt so vile Mädchen arbeiten und Mädchen nicht in der Nightshift erlaubt sind weil es zu gefährlich ist, dürfen Jungs jetzt ausschließlich nur noch die Nightshift machen, was ziemlich sucked.. Außerdem wurden die Preise für die Miete erhöht, was die ganze Sache auch nicht schöner macht. Außerdem geht es mir aufn Kecks, dass meine Arbeitszeiten genau das Gegenteil von Kims Zeiten sind, sodass wir ziemlich wenig Zeit zusammen haben. Also werde ich nach einem gutbezahlten Job auf einer Baustelle suchen und Bauarbeiter werden.. =) Bob der Meister.. Die nächsten 3-4 Wochen werde ich mit Kim ein eigenes Haus haben, da eine Freundin von Kim in Urlaub fliegt und jemanden braucht der auf ihr Haus aufpasst. Perfekt für uns.. Alles klar, das wars dann mal wieder soweit.. Ich werd noch ne ganze Weile hier in Darwin bleiben denke ich, muss ne ganze Stange Geld verdienen bevor ich weiterreisen kann.. ungefähr 10.000 $ .. hoffe mein 2nd year Visa wird bestätigt, dass steht auf meiner to-do Liste für die nächsten Tage... Na gut, genug.. haltet die Ohren steif
29.3.12 08:53
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(30.3.12 19:45)
Boahaaaa! Superbericht, ich bin neidisch!!!! Warum wirst Du nicht Schriftsteller?
Claudia

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