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Dienstag, 06.03.2012 - Back in Darwin!!

So.. lang ists her, sorry das mein Blog ein bisschen hinterher schleift. Ich kann es nur immer wiederholen, ich habe einfach keine Zeit am Laptop zu sitzen um zu schreiben. Auf den Roadtrips bin ich tagsüber immer hinterm Lenkrad oder guck mir geilen Scheiß an und abends sitzen wir am Feuer oder im Dunkeln und labern, da nimmt man keinen Computer in die Hand. Ich bin jetzt schon seit zwei Wochen in Darwin, aber hier komme ich auch nie dazu meinen Blog zu vervollständigen. Ich versuche jetzt mal euch auf den neusten Stand zu bringen.. Also die zweite Hälfte vom Roadtrip war natürlich auch Bombe, wir waren an ziemlich vielen Plätzen, die einem den Atem genommen haben. Angefangen bei den Devil Marbels, riesige Steinmurmeln, bis 10m Durchmesser, die einfach in der Wüste liegen. Fragt mich nicht wie die entstanden sind, die liegen halt einfach da rum und murmeln vor sich hin. Ziemlich beeindruckend war auch Mataranka, eigentlich ein natürlicher Swimmingpool in einer Art Rainforest, der aber leider - oder zum Glück - wegen Fledermäusen unzugänglich war. An jedem Baum hingen ungefähr 1000 Fledermäuse, die gleichzeitig angefangen haben um die Bäume zu fliegen, wenn man in ihre Nähe kommt. Wir hatten keine Ahnung, dass dort so viele Fledermäuse sind, deswegen wurden wir soo derbe Überrascht, uns allen blieben die Worte weg, wir sind einfach durch den Wald gelaufen und haben in den Himmel geguckt, umgeben von mehr als 100.000 Fledermäusen, kreischend und quiekend über uns kreisend. Die Lagoone war natürlich voller Kacke, war also nicht sehr einladend, aber das hat uns in diesem Moment weniger gestört. So viele Fledermäuse sieht man nur einmal im Leben, einfach unbeschreiblich. Kurz vor dem Parkplatz kam dann noch ein Kangaroo, welches sich nach ein paar Leckerlies streicheln lassen hat.. Das erste Mal, dass ich so nah an ein wildes Kangaroo gekommen bin, normalerweise hüpfen die immer weg, sobald du dich näherst. Es sei denn, du sitzt im Auto, dann warten die bis du näher kommst und springen dir dann direkt ins Auto. Dummen Dinger =) Aber süß.. Kurz vor Darwin haben wir noch für zwei Tage Zwischenstop im Litchfield Nationalpark gemacht und es war wieder einmal amazing!! Wesentlich mehr Wasser als in der Dryseason, das heißt die Wasserfälle waren voller und die Landschaft war viel grüner und dichter bewachsen. Nach vier Tagen Roadtrip war dann auch die zweite Hälfte gemeistert und wir sind in Darwin angekommen, wo die Pedicaps auch schon auf uns warteten. Ich konnte es kaum abwarten endlich wieder aufs Bike zu steigen und Cash zu verdienen. Gleich am nächsten Tag nach der Ankunft hatte ich also meine erste Shift und es hat gleich mit einem guten Verdienst angefangen.. Da wir alle keine Lust haben, Geld für Unterkunft auszugeben, haben wir alle einen anderen Weg gefunden kostenlos zu schlafen. Am meisten Glück hatten Andreas und Katharina, die haben jemanden kennengelernt, der einen Gästezimmer in seinem Appartment hat, wo sie bis Ende April schlafen können. Libby und Nick schlafen im Auto neben dem Shed wo die Bikes stehen. Robin und ich haben uns einen riesigen Küchentisch gesichert, welchen wir überdacht neben dem Shed geparkt haben. Jede Nacht nach der Arbeit haben wir dann unsere Matratze unter den Tisch gepackt und dort genächtigt. Manchmal schlafen wir bei nem Kollegen im Appartment oder wir schlafen am Strand, wenn wir morgens um 7 erst ins Bett gehen, weil es von dort an keine Strafe mehr gibt. Es ist nicht immer einfach auf der Straße zu schlafen, vor allem wenn man ein Mädchen im Gepäck hat. Ich habe letztes Jahr eine Australierin kenneglernt, mit der ich jetzt jede freie Minute verbringe. Sie wohnt leider außerhalb der Stadt, so dass wir uns immer zusammen einen versteckten Platz zum Schlafen suchen müssen. Wenn sie einen Tag frei hat, fahren wir einfach immer irgendwo an ein schönes Plätzchen in der Pampa und zelten dort, was eigentlich auch ganz romantisch ist. Da das aber trotzdem ein bisschen ätzend ist suchen wir gerade nach einem Appartment wo wir zusammen wohnen können, hoffe, dass wir was schönes finden, was auch bezahlbar ist. Robin würde mit uns zusammen einziehen, sodass wir hoffentlich etwas für 70-80$ die Woche finden. Alles in einem ist Darwin recht stressig, nachts arbeite ich auf dem Bike, tagsüber arbeite in einem Restaurant in der Küche und dann, wenn ich und Kimberley mal gleichzeitig frei haben, fahren wir zusammen irgendwo hin, also mit relaxen ist hier nicht viel.. Dafür stimmt das Geld im Moment und die Saison fängt bald wieder an, dann wird das Ganze noch besser. Das wars im Groben, mir geht es also wie immer gut, auch wenn es sich vielleicht nicht luxuriös anhört auf der Straße zu schlafen, mir geht es dabei blendend! Man merkt, wie wenig man braucht um glücklich zu sein. Natürlich könnte ich mir auch ein Hostel leisten, aber ich fühle mich ehrlich gesagt im Moment wohler auf der Straße.. Hostels gehen mir auf den Sack. Sinnlose Regeln, überteuerte Preise (28$/Nacht) und überall nervige Backpacker, mit denen man immer die selben langweiligen Konversationen hat. Ich brauche nur einen Platz wo ich die Nacht verbringen kann, der Rest kommt von alleine. Heute Nacht schlafe ich mit meiner Matratze in der Werkstatt von den Fahrrädern. Meine Matratze ist mein Schlafzimmer, völlig egal, wo ich mich mit meiner Matratze hinlege, ich fühle mich zu Hause. Naja, ich bin überall zu Hause.. =)
29.3.12 08:50
 


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