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Donnerstag, 07.07.2011 Cairns

Soo. Seit letztem Dienstag hat sich wieder viel geändert. Naja eigentlih nicht soo viel.. Also mein Job als Kellner ist sogut wie weg. Die haben nicht nur Gabriel gefeuert, sondern auch noch drei andere Kellner. Als ich jetzt am Dienstag im Restaurant war, um meinen neuen Dienstplan zu kriegen, haben die mir gesagt, dass sie mich die Woche nicht brauchen, weil nicht o viel los ist. Ich soll nächste Woche Freitag wieder kommen und dann seh ich oob ich die Woche drauf arbeite oder nicht. Ich hab eigentlich schon damit abgeschlossen, dass ich gefeuert bin und mach mich jetzt wieder auf die Suche nach einem neuen Job. Am Mittwoch, also gestern, musste ich aus dem Appartment raus. Marta und William, die eigentlichen Besitzer wollten nicht, dass ich so lange da wohnen bleibe, weil die mich nicht kennen. Gabriel hätte mich auch noch einen Monat dort wohnen lassen, weil wir gut miteinander auskamen und ich immer die Bude saubergemacht hab um mich ein bisschen einzuschleimen. Habe zum Glück einen Tag vor meinem Auszug einen Job in Hendriks Hostel bekommen. Hendirk habe ich vor ungefähr zwei Wochen beim Volleyball pielen kenneglernt und seit dem machen wir oft was zusammen. Zum Beispiel Volleyball spielen... Ich arbeite hier drei Tage lang jeweils sechs Stunden in dem Hostel für Free Accomodation, muss also nichts für die Nächte bezahlen. Muss hier viel putzen, hauptächlich die Küche und das Geschirr, aber nächste Woche soll ich immer das BBQ vorbereiten und unter die Leute bringen. Hoffentlich kommt es gut an, weil hier sind echt nicht viele Leute in dem Hostel. Tagsüber sieht man jede halbe mal jemanden draußen rumlaufen, abends ist es auch eher ruhig. Ich vermisse das Calypso. Da habe ich jeden Tag so viele Leute aus der ganzen Welt kennengelernt. Hier sind nur Deutsche und Franzosen, das geht einem auf den Sack. Im Moment stehe ich hinter der Bar und langweile mich. Ich soll Bier verkaufen und das Essen zubereiten, wenn jemand etwas will. Das Problem ist nur, dass hier ke^^iner Geld hat um 6$ für das BBQ oder 3$ für ein Bier auszugeben. Fazit: wir kochen den ganzen Tag massig viel Essen, dann stellen wir fest, dass keiner essen will und so futtern wir dann soviel wie möglich selber und schmeißen den Rest weg. Ich bunker mir immer etwas, sodass ich für die nächsten Tage genug habe. Perfekter Job also erstmal bis ich etwas festes habe. Wir haben gestern eine Schlange gesehen im Raucherbereich. Also vielmehr die anderen haben eine Schlange gesehen, ich war der einzige, der nicht ziehllos in die Büsche geglotzt hat und vergeblich nach irgendetwas gesucht hat. Wir haben es übrigens nicht mehr Donnerstag, sondern Sonntag Morgen 3 Uhr. Wurde beim Schreiben unterbrochen, dort wo ich ^^ gemacht habe. Die Zeit geht hier so schnell vorbei.. Jetzt bin ich schon anderthalb Monate hier und mir kommt es vor, als ob ich gestern erst in Cairns angekommen bin. Die Gesamtsituation ist zwar im Moment nicht so der Hammer, weil ich nicht wirklich weiß, was mit meiner Kohle los ist. Eigentlich müsste genug Geld auf meinem Konto sein, um das Auto abzubezahlen, aber meine Kreditkarte sagt etwas anderes. Es kann sein, dass ich mein Monatslimit erreicht habe und deswegen nichts mehr abheben kann, ich weiß es nicht. Das Blöde an der ganzen Sache ist, dass ich wegen dem Auto mehr der weniger hier feststecke. Ich würde so gerne weiter nach Süden fahren um dort einen Fruitpicking Job zu finden um erstmal Kohle zu scheffeln. Leider steht aber mein Auto immernoch auf dem Parkplatz von Traveller'sAutoBarn und wartet auf die letzte Zahlung. Die Motivation zur Jobsuche lässt immer mehr nach, weil ich von Tag zu Tag mehr Absagen bekomme und das Glück einfach nicht auf meiner Seite steht. Ich will endlich los. Mich einfach in die Karre setzen und losfahren. Cairns ist zwar super, aber auf Dauer wird das langweilig wenn man kein Geld hat. Außer chillen kann man hier nicht viel machen. Chillen und Beachvolleyball. Ich will ins Outback. Über endlose Straßen fahren und nachts mitten im Nichts unter freiem Himmel schlafen. Ich will die weißen Strände sehen mit blauem Wasser, nicht die gigantische Schlammküste von Cairns. Und wenn mir ein Ort besonders gut gefällt will ich einfach ein paar Tage dort bleiben und einfach NICHTS machen. Ich muss nur das scheiss Auto kriegen, mir auf dem Feld ein paar Kröten verdienen und den richtigen Beifahrer, oder Beifahrerin, finden und alles wird perfekt. Aber bis dahin dauert es noch ein bisschen, solange muss ich wohl noch hier meine Zeit absitzen. Mindestens noch zwei Wochen Cairns denke ich, aber soweit im Vorraus kann ich hier sowieso nicht planen, dafür ändert sich meine Situation viel zu häufig. Mir bleibt wohl nichts anderes übrig, als den Scheiß zu genießen.. und das mache ich auch.. Gute Nacht.. =) Ich glaube übrigens, morgen werden alle müde sein, weil die Musik draußen immer noch voll aufgedreht ist und hier in jeden Raum dröhnt. Nachts ist hier keiner, der Schef geht immer so gegen 21Uhr nach Hause und dann sind wir alleine und können machen, was wir wollen. Das Problem ist nur, dass ich meinen iPod in der Bar angeschlossen habe und die Bar ist halt zugeschlossen, wenn der Schef geht. Keiner hat einen Schlüssel, also läuft die Musik jetzt so lange, bis die Batterie leer ist. Kann lange dauern, der iPod ist jetzt schon seit 12h an. Mal sehen, wie lange er so durchhält..
17.7.11 04:56


Samstag, 16.07.2011 Cairns

Also der iPod hat bis 4 Uhr Morgens durchgehalten und die gleiche Prozedur läuft hier jede Nacht. Wenn es nicht mein iPod ist, ist es das Radio oder irgendetwas anderes. Ist aber halb so wild, es hat sich jetzt so eingepegelt, dass immer der letzte der ins Bett geht die Kabel von den Boxen rauszieht. Ich sitze gerade vor meinem Raum im Innenhof vom Hostel und bin gut gesättigt vom Frühstück. Es gab Spiegeleitoast, Nutellatoast und Erdnussbuttertoast. Es ist 12.30 und ich bin der einzige weit und breit. Jede paar Minuten kommt mal jemand vorbei aber alles in einem ist das Hostel hier immernoch so gut wie tot. Der Preis von meinem BBQ wurde von 6 auf 10 $ hochgesetzt, was heißt, dass es jetzt noch weniger Leute kaufen werden. Heute rechne ich mit einem oder höchstens zwei Tickets. Wenn alles so läuft, wie ich es mir im Moment erhoffe, bin ich nächste Woche hier weg. Nicht, weil es mir hier nicht gefällt, ich finde es hier super, aber ich brauche Cash =) Gabriel, mein Exschef, arbeitet jetzt auf Fitzroy Island, das ist eine Insel in der Nähe von Cairns. Er meinte, dass dort viele Backpacker für Accomodation areiten und gleichzeitig auch noch bezahlt werden. Für drei oder vier Tage Arbeit die Woche gibt es ca 400$, kommt darauf an, für wen man arbeitet und wie anstrengend die Arbeit ist. Nächste Woche kommt der Manager von der Anlage, für die Gabriel arbeitet, aus dem Urlaub wieder und dann fragt er ihn, ob ich auch dort auf der Insel anfangen könnte. Wär natürlich geil für zwei bis drei Wochen auf einer Insel zu wohnen und dafür auch noch bezahlt zu werden. Wenn ich den Job nicht bekomme, versuche ich mein Glück zusammen mit Max aus Dresden beim Fruitpicking. Zwischen Cairns und Townsville gibt es viele kleine Städte und Dörfer, wo man Fruitpicken kann. Das Problem ist nur, dass dieses Jahr das schlechteste Jahr für Australien seit Jahrzehnten ist. Die ganzen Fluten und Stürme haben den Großteil der Felder überschwemmt. Der Kilopreis für Bananen liegt im Moment bei 13$ und die Fluten sind schon ein halbes Jahr her. Es wird also nicht leicht, einen Job auf dem Feld zu finden. Es gibt Workinghostels, die dir Jobs vermitteln. Das Problem ist nur, dass diese Woorkinghostels im Schnitt 150$ die Woche kosten und es keine Garantie für Jobs gibt. Man muss also jeden Tag 4.30 aufstehen und sich vor das Hostel setzen um darauf zu warten, dass irgendjemand verschläft und den Bus verpasst. Wenn das der Fall ist, hat meine eine 50:50 Chance, dass man seinen Arbeitsplatz für den Tag haben kann. Falls nicht, geht man wieder ins Bett und steht am nächsten Morgen wieder früh auf. Wenn die ganze Fruitpickingsache nicht klappt, will ich nach Brisbane. Ich habe hier zwei Enländerinnen kennengelernt, Laura und Susi, die für eine Paintballcompany arbeiten. Eigentlich arbeiten die in England, sind aber hier her nach Austrlaien versetzt worden. Die haben Stellen in Melbourne, Sydney, Perth und Brisbane und Suchen noch junge Leute, die Promotion machen. Laura hat mir einen Job dort versprochen, jetzt weiß ich nur nch nicht hundertprozentig, ob das so hinhaut wie sie das sagt oder nicht. Habe jetzt endlich meine Karre. Habe ihn gestern abgeholt. Soooo happy.. Ich muss leider heute arbeiten, aber ich hoffe, dass es morgen gutes Wetter ist, so dass wir an einen Strand fahren können, wo man schwimmen kann. Das ist die nervige Sache an Cairns. Die Stadt liegt zwar direkt am Meer, aber man kann hier nicht ins Wasser gehen. Die meiste Zeit vom Tag ist alles voller Schlamm, das Wasser ist ungefähr 500m weit weg. Wenn es dunkel wird, kommt das Wasser ans Ufer, aber da gibt es Quallen und Krokodile. Gabriel fährt jeden Tag mit einem kleinen Boot auf die Insel zur Arbeit und vor zwei Tagen hat er ein Krokodil gesehen, was genauso groß war, wie das Boot. Also gute sechs Meter. Und das direkt hinter dem Hafen. Also in das Wasser gehe ich nicht nochmal =) Am Donnerstag war ich mit Toby Gassi gehen. Wir sind ungefähr eine Viertelstunde ins Stadtinnere gelaufen, als wir an einen Kanal kamen. Toby wollte die ganze Zeit ins Wasser, aber ich wollte ihn nicht reinlassen, weil er letzte Woche einen Kampf mit einem anderen Hund hatte und am Bein verwundet war. Ungefähr 50m vor uns standen zwei Aborigines auf einer kleinen Brücke und haben irgendetwas fotografiert. Ich wollte auch etwas sehen und bin mit Toby üer die Brücke gegangen. Unter der Brücke lag ein etwa zwei Meter langes Korokodil in der Sonne am Wasser. Es war völlig regungslos und ruhig. Eigentlich sah es garnicht gefährlich aus und wir waren ja sicher auf der Brücke. War aber schon ein mulmiges Gefühl, das tötlichste Tier Australiens inmitten einer 120.000 Einwohnerstadt zu sehen. Also wirklich in der Mitte der Mitte. Ich stand also ungefähr eine Viertelstunde lang über dem Krokodil und habe auf irgendeine Regung gewartet. Nichts. Es lag einfach nur total träge am Ufer mit offenem Maul und hat darauf gewartet, dass sich irgendein Vogel oder großer Fisch in Reichweite befindet. Dann ist das Krokodil von jetzt auf gleich mit einem Satz ins Wasser gesprungen und war nach ein oder zwei Sekunden schon so weit weg, dass man es im braunen Wasser nicht mehr gesehen hat. Das hat mir dann erst einmal gezeigt, dass man Krokodile nicht unterschätzen darf. Die verdammten Viecher sind soooooo schnell. Im Wasser können die bis zu 40km/h schwimmen, an Land erreichen Krokodile auf kurze Distanz 30km/h. Schneller als Menschen. Also alles in einem - wenn du in der Reichweite von einem Krokodil bist, ziehst du auf jeden Fall den Kürzeren. Naja leider habe ich meine Kamera vergessen, hätte auf jeden Fall ein cooles Video gegeben. Soo. Ich geh jetzt noch einmal für ein bis zwei Stunden an die Lagoone bevor ich das BBQ machen muss. Bisschen ausspannen.. wie jeden Tag.. ich finds geil =)
17.7.11 04:57


Dientag, 26.07.2011 Cairns

Ui.. liege an der Lagoone im Sand und genieße die letzten Sonnenstrahlen für heute. Kurz vor fünf. Habe mir am Wochenende endlich mal wieder ein bisschen Geld verdient. In Cairns war Rummel und Hendrik und ich sind einfach mal einen Tag vorher auf das Gelände gegangen und haben in den Buden nachgefragt, ob die noch Hilfe brauchen. Haben natürlich auf Anhieb nichts gefunden. Als wir es schon aufgeben wollten, hat uns eine alte Frau von einer Losbude den Tip gegeben, auf dem Campinggelände von den Schaustellern unsere Telefonnummern an die Toilettentür zu schreiben. Also haben wir uns an einer anderen Bude Kreide geben lassen und sind über den Campingplatz gewatschelt. Die Wohnwagen von den Schaustellern wären bei uns niemals über den TÜF gekommen. Verschiedene Reifen, selbstgeaute Anhänger, Hühnerkäfige auf den Dächern oder der Ladefläche und mindestens 20 Jahre alt. Ich habe also mit Kreide "Need work! Jonas +61469765702 (GER) an die Tür geschrieben und habetatsächlich am nächsten Morgen einen Anruf bekommen, dass ich Freitag um 10 morgens beim Cairns Showground sein soll. Mein Arbeitsplatz war eine Imbiss- uund Süßigkeitenbude! Wir haben Waffeln, Pommes, Dounuts, Jam Dounuts, Chickenchips und all den anderen Rummelkram verkauft. Das beste in unserem Stand waren die Dagwood Dogs! Ein Würstchen mit einem Holzstick aufgespießt und durch Plätzchenteig gezogen. Das ganze wird dann in die Friteuse geschmissen und anschließend durch Ketchup gezogen. Egal, wo man auf der Show hingeguckt hat, jeder, ob Kind, Opa, Chinese, Aborigeni oder Anzugträger, hatte so ein Dagwood Dog in der Hand. Um dieses eben benannte Dagwood Dog richtig zu essen, muss man mit dem Finger den Ketchup überall verteilen und sich danach jeden Finger einzeln ablutschen. Über laufen also Leute rum und matschen auf ihrem Dagwood Dog rum und sind um den kompletten Mund mit Ketchup beschmiert. Ich hatte nicht allzu viel zu tun, aber langweilig ist mir hinter der Kasse nie geworden. Wenn ich mal keine Dagwoods durch den Ketchup gezogen oder Dounuts in kleine Papiertüten gepackt habe, stand ich an den Waffelschrank gelehnt im Wagen und habe mir die lustigsten Szenen angeguckt. Habe dort zwei Tage gearbeitet und knapp 500 Bugs verdient. Also ich Samstag Abend heim bin haben mich dann zwei Holländerinnen gefragt ob ich noch mal zum Cape Tribulation will und Hendrik wartet ja schon seit Wochen dadrauf, also haben wir uns Montag in mein himmelblaues Abenteuerauto gesetzt und haben uns die 150km auf den Weg gemacht. Der Weg dort hin ist eines der schönsten Abschnitte an der Ostküste. Die Straße eht direkt an der Küste vorbei, rechts das Meer, links direkt der Regenwald und die riesigen Berge, die manchmal fast senkrecht in die Höhe ragen. Hinter jedem Berg kam ein neuer Strand und der Straßenverlauf war wie eine GoCartstrecke. Der Tag am Cape war natürlich mal wieder spitze! Noch mehr Strände, noch mehr Regenwald, noch mehr Freiheit. Man fährt ungefähr anderthalb Stunden mitten durch einen 400 Millionen Jahre alten Regenwald. Es geht hoch und runter und man hat die geilsten Ausblicke überhaupt. Man Kann soweit gucken, bis die Riesigen Berge im Horizont immmer blasser werden und dann im Dunst verschwinden. Das einzige Problem waren die Straßen. Es war immer Berg auf Berg ab und ganz viele Kurven und Kieswege. Das war einfach für mein himmelblaues Abenteuerauto zu viel und wir mussten ein paar mal anhalten um das Auto abkühlen zu lassen. Aber ansonsten hat das himmelblaue Abenteuerauto uns einen wunderschönen Tag geschenkt. Auf dem Rückweg haben wir uns noch ziwschen riesigen Zuckerrohrfeldern den Sonnenuntergang angeguckt und einen alten Bus durchwüstet. Ein Teppichmesser, ein Football und eine stylische Sonnenbrille wurden als useful abgestempelt und in unser himmelblaues Abenteuerauto verfrachtet. Morgen ist Rubens letzter Tag in Australien, dass heißt wir müssen heute feiern um ihn zu ehren =) Morgen kann ich wieder mit Toby Gassi gehen morgens um 8 und Donnerstag wieder. Freitag oder Montag entscheidet sich, ob ich den Job auf der Insel bekomme, das wär meeeeeega cool. So guys, der Hendrik hat mich jetzt zum schnöseln überredet, ich mach Schluss... peace out..
27.7.11 08:36





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