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Donnerstag, 28.03.2012 - Back from Bali

Ok, für die, die es nicht mitbekommen haben, Jonas hat Bali unsicher gemacht.. Der ganze Arbeitsstress hier in Darwin hat mich urlaubsreif geprügelt. Ich wollte letztes Jahr schon mit Merijn nach Bali fliegen, aber dann hat uns der Landscapingjob in Halls Creek überrascht und wir hatten keine Zeit Urbaub in Indonesien zu machen. Jetzt sieht die ganze Sache ein bisschen anders aus, genug Zeit und genug Geld, also auf gehts.. Mit Robin im Gepäck ab in den Flieger und auf ins Abenteuer für zehn Tage. In Kuta angekommen, erstmal ein Scootertaxi vom Flughafen in die Stadt genommen wurden wir sofort vom Balifieber gepackt. Die Straßen sind so aufregend, der Verkehr ist überladen mit Scootern und Taxis, kleinen Kutschen mit Pferden oder Eseln, Leuten, die irgendwelche Karren vor sich herschieben, Fahrrädern mit einem Kiosk auf dem Gepäckträger oder noch mehr Scootern. Kuta ist die einzige Stadt auf der ganzen Insel wo man Party machen kann, das haben wir dann auch den ersten Abend gleich ausgenutzt und haben den billigen Alkohol in den Clubs genossen.. Im Vergleich zu Australien bezahlt man in Bali so gut wie Nichts für Alkohol, im Vergleich zu Deutschland ist es nicht wesentlich günstiger. Nachdem wir dann am nächsten Tag Kuta und die ganzen Shops ausgecheckt haben (Kuta ist wie ein einziger riesiger Basar) haben wir uns dazu entschlossen einen Roadtrip über die Insel zu Starten. Da wir mittlerweile genug Roadtrips im Auto hinter uns hatten, wollten wir diesen zu etwas besonderem machen. Also haben wir uns in Kuta zwei Scooter für eine Woche gemietet (2,70€ pro Tag) und haben uns ins Abenteuer gestürzt. Zu erst ging es auf eine kleine Halbinsel im Süden zu einem Tempel namens Uluwatu, diret an der Küste an der Abrisskante einer riesigen steilen Klippe mit meterhohen Wellen die unten gegen die Felswand preschen. Auf den Tempeldächern und in der Bäumen sind überall Affen rumgeklettert, die ab und zu runter gekommen sind und uns ausgechect haben. Manche kommen dann an, setzen sich auf deine Schulter und fangen an in deinen Haaren nach Läusen zu suchen. Nach Uluwatu sind wir dann hoch nach Ubud gefahren, ungefähr in der Mitte der Insel, in den Monkey Forest. Wie der Name schon sagt gibt es dort viele Affen im Wald. Wir haben den ganzen Tag im Wald dort verbracht und mit Affen gespielt. Im Zoo sind Affen nicht besonders aufregend, aber in der Natur sieht man erst einmal wie sozial diese Tiere sind. Soo ähnlich wie der Mensch, wahnsinn. Wir sind also den ganzen lieben langen Tag durch den Wald gelaufen und haben einen auf Affe gemacht =) Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg nach Gianyar gemacht, welches eigentlich nicht sehr weit entfernt ist, aber da wir in die falsche Richtung gestartet sind und es dort keine Straßenschilder gibt aber wir uns erstmal dicke verfahren, was aber kein Problem war, weil das Fahren an sich sowieso immer der coolste Part vom Roadtrippen ist. An dem Tag feierten die Hindus Neujahr, was ziemlich cool für uns war, weil wir uns die Zeremonie angucken konnten. Jedes kleine Dorf, jede Gemeinde baut einen Ogo Ogo, das sind hässliche, böse aussehende Monsterkreaturen, aufwändig mit handarbeit zusammen gepusselt auf Bambuskonstruktionen. Ein Ogo Ogo nimmt ungefähr 2 Monate Arbeit in anspruch und das ganze Dorf hilft. Am New Years Eve wird dann durch die Straßen gezogen und jeder zeigt seine Ogo Ogos, getragen von 20 Leuten. Die Träger rennen im Kreis, heben den Ogo Ogo hoch und runter, lassen sie tanzen oder gegen andere Ogo Ogos kämpfen. Nach der Zeremonie werden sie dann verbrannt um die bösen Geister für das neue Jahr aus dem Land zu vertreiben. Am nächsten Tag, also am ersten Tag des neuen Jahres ist dann quite day, an dem keiner aus dem Haus gehen darf, damit die Geister in Ruhe zum Ozean ziehen können und unterwegs von niemandem aufgehalten werden. An diesem Tag gibt es keinen Strom, kein Licht, kein Fernseher, man darf nicht lesen, sich in keinster Art unterhalten, also kein Fussball spielen, malen, singen, im Kreis rennen oder sonst etwas. Das heißt, man schläft den ganzen Tag und wartet auf Morgen, damit das Leben weitergeht. Wenn man am quite day auf die Straße geht, wird man festgenommen und für einen Tag in eine Zelle gesperrt, was uns natürlich im Hotel gehalten hat. Wir hatten so ein Glück gehabt überhaupt ein Hotel zu haben. Jedes Hotel in Gianyar war über die 2 Tage geschlossen, kein einziger Raum in der ganzen Stadt war belegt, einfach geschlossene Türen. Zum Glück haben wir jemanden gefunden, der uns auf der Suche nach einem Hotel begleitet hat und schließlich einen Freund angerufen hat, der in einem Hotel arbeitet. Hätten wir kein Hotel gefunden, müssten wir fden ganzen Weg back nach Ubud fahren um dort in unser altes Hotel einzuchecken. Aber die haben uns verstanden und wollten uns nicht den ganzen Weg zurück schicken, sodass sie einfach das Hotel für uns aufgeschlossen haben. Wir haben einen Zimmerschlüssel in die Hand gedrückt bekommen und das wars. Wir wussten nicht wie teuer das Zimmer ist, es gab niemanden an der Rezeption, keine anderen Gäste, keiner im Restaurant, kein Hausmeister, einfach niemand dort. Wir hatten also ein komplettes Hotel für uns alleine und konnten dort machen was wir wollten. Oder auch nicht, weil es gab ja keinen Fernseher oder Bücher oder sonst etwas. Also hieß es den ganzen Tag durchschlafen und auf den nächsten Tag warten. Da wir nach diesem relaxten Tag genug Schlaf für 2 Nächte hatten, haben wir morgens um 3.15 unseren Trip fortgesetzt in Richtung Lovina. Auf dem Weg haben wir einige coole Stops gemacht, viele Reisterassen und Berge, Oceanviews und süße Dörfer. Unser Hauptziel für diesen Tag war Tulamben um tauchen zu gehen. Tulamben ist der beste Tauchspot in ganz Bali, direkt vor der Küste kann man zu einem alten Flugzeugwrack, zu Haien und zu einem riesigem Kriegsschiffswrack aus dem zweiten Weltkrieg tauchen. 140m lang und 5-28m tief. Die Tauchgänge waren der Hammer, der erste ging zu dem Flugzeugwrack auf 8m Tiefe und zu einem Spot an dem man gewöhnlich auf Haie trifft, aber wir hatten natürlich Pech und haben keinen getroffen.. Nach einer Stunde unter Wasser ging es dann zu einem anderen Spot, an dem wir zu dem dem Schiffswrack getaucht sind. Einfach gigantisch. Monströs liegt das Wrack am Meeresgrund, überwachsen mit Korallen, Seesternen, Muscheln und anderem Zeug deren Namen ich nicht kenne.. Wir sind bei dem Schiff bis auf 17m gegangen, da fängt es schon langsam an dunkel im Wasser zu werden und man dreht sich auf den Rücken und guckt an diesem gigantischen Schiff hoch und sieht über sich riesige Fischschwärme kreisen, das war wahrscheinlich mit das coolste was ich in Bali gesehen habe.. Nach Tulamben sind wir dann westlich nach Lovina gefahren. Wir dachten, es würde relativ hart werden um 11 Uhr abends ein billiges Hotel zu finden, aber wir hatten mal wieder soo ein Glück. Auf der Straße wurde ich während dem Fahren von einem Typen angelabert, der neben mir gefahren ist. Es hat sich herrausgestellt, dass Bobo in einem Hotel arbeitet und er hat uns einen Sonderpreis gemacht und uns für n Appel und n Ei in einem mega geilem Hotel eingecheckt. Mit Frühstück, Swimmingpool, Aircon und Klopapier.. Klopapier ist hier eher selten, die bevorzugen mehr ihre Hand.. Am nächsten Morgen sind wir mit ihm um 6Uhr auf sein Boot um Delfine gucken zu gehen.. Der Wahnsinn..!! 50 Delfine auf einmal springen aus dem Wasser und schwimmen dann neben deinem Boot und lassen sich feiern.. Nach 2 Stunden Delfinen haben wir dann schnell Indonesisch gefrühstückt - Reis mit Chicken - bevor wir dann mit Bobos Bruder Made quer durch die Berge zu einem aktivem Vulkan gefahren sind, welcher 1994 ausgebrochen ist und die ganze Stadt um den Vulkan herum verschlungen hat. Wir haben uns den beschissensten Tourguide ever für die Besteigung ausgesucht, aber die Aussicht war trotzdem genial. Aus dem Krater kam ne Menge Rauch raus und der Boden war ganz schön heiß, man hatte das Gefühl, dass er jeden Moment wieder ausbrechen könnte.. Nach dem Vulkan haben wir uns noch den Mothertempel angeguckt, der größte Hindutempel in Bali. Ich war ein bisschen enttäuscht. Alles nur eine große Touriausbeute, unfreundlich Leute und ein vermüllter Tempel.. kann ich also nicht wirklich empfehlen.. Langsam neigt sich unser Roadtrip dem Ende zu, wir haben nur noch zwei Tage Zeit, bevor wir unseren Flieger zurück nach Darwin catchen müssen.. Wir mussten uns also wieder auf den Weg nach Kuta machen um die Scooters abzugeben. Wir haben einen Tag gebraucht um von der Northcoast runter nach Tanah Lot, 20km nordwestlich von Kuta durch die Berge zu fahren. Auf dem Weg haben wir einige coole Wasserfälle gesehen und haben uns in den Hot Springs von heißen Wasserstrählen massieren lassen. In Tanah Lot haben wir dann den Sonnenuntergang am Meer genossen und haben dann in einem recht teurem und schicken Hotel eingecheckt. Wir haben einen alten Balineser kennengelernt, der uns dann später am Abend noch zum Fischen am Meer eingeladen hat.. Leider nichts gefangen, aber wir hatten ne Menge Spaß .. Eigentlich haben wir die Angel nicht ein einziges Mal ins Wasser geworfen, wir saßen einfach nur auf einem Felsen und haben gelabert und indonesisches Essen gefuttert.. Am tag vor unserer Abreise sind wir dann nur schön relaxed nach Kuta gefahren, Robin hat sich eine Massage gekönnt und ich bin für ein paar Stunden surfen gegangen. Abends hat sich dann der vermüllte, dreckige Kuta Beach in den schönsten Strand verwandelt, den ich jeh gesehen habe. Der Sonnenuntergang war atemberaubend, der ganze Himmel war voller Farben, es sah aus wir ein Gemälde. Gleichzeitig, ist der Ebbe gekommen und das Wasser hat sich auf den ersten 50m perfekt an den Sand angeschmiegt, sodass die Wassertiefe zwischen null und fünf Zentimetern war. Das Meer war so ruhig, nicht eine minimale Welle hat das Bild gestört, der ganze Himmel hat sich im schwarzen Wasser gespieglt, der Sand hat rot, grün, orange, lila, gelb und blau geleuchtet, es sah einfach aus wie in einer Draumwelt. wir sind für zwei Stunden im Wasser und auf dem Sand rumgelaufen und haben einfach nur genossen.. Auf jeden Fall gehört Kuta Beach von jetzt an mit zu meinen Top 5 Plätzen..! Letzter Morgen, schnell noch ein paar Einkäufe in Billig-Bali schnell zum Flughafen, fast den Flug verpassen (wir sind durch die Fliegertür gesprungen, die tür wurde hinter uns geschlossen und das Flugzeug ist losgerollt) und auf gehts zurück nach Darwin.. Natürlich wurde mein Arbeitsplatz in der Küch mittlerweile ersetzt und der Bikejob wird immer schlechter. Da jetzt so vile Mädchen arbeiten und Mädchen nicht in der Nightshift erlaubt sind weil es zu gefährlich ist, dürfen Jungs jetzt ausschließlich nur noch die Nightshift machen, was ziemlich sucked.. Außerdem wurden die Preise für die Miete erhöht, was die ganze Sache auch nicht schöner macht. Außerdem geht es mir aufn Kecks, dass meine Arbeitszeiten genau das Gegenteil von Kims Zeiten sind, sodass wir ziemlich wenig Zeit zusammen haben. Also werde ich nach einem gutbezahlten Job auf einer Baustelle suchen und Bauarbeiter werden.. =) Bob der Meister.. Die nächsten 3-4 Wochen werde ich mit Kim ein eigenes Haus haben, da eine Freundin von Kim in Urlaub fliegt und jemanden braucht der auf ihr Haus aufpasst. Perfekt für uns.. Alles klar, das wars dann mal wieder soweit.. Ich werd noch ne ganze Weile hier in Darwin bleiben denke ich, muss ne ganze Stange Geld verdienen bevor ich weiterreisen kann.. ungefähr 10.000 $ .. hoffe mein 2nd year Visa wird bestätigt, dass steht auf meiner to-do Liste für die nächsten Tage... Na gut, genug.. haltet die Ohren steif
29.3.12 08:53


Dienstag, 06.03.2012 - Back in Darwin!!

So.. lang ists her, sorry das mein Blog ein bisschen hinterher schleift. Ich kann es nur immer wiederholen, ich habe einfach keine Zeit am Laptop zu sitzen um zu schreiben. Auf den Roadtrips bin ich tagsüber immer hinterm Lenkrad oder guck mir geilen Scheiß an und abends sitzen wir am Feuer oder im Dunkeln und labern, da nimmt man keinen Computer in die Hand. Ich bin jetzt schon seit zwei Wochen in Darwin, aber hier komme ich auch nie dazu meinen Blog zu vervollständigen. Ich versuche jetzt mal euch auf den neusten Stand zu bringen.. Also die zweite Hälfte vom Roadtrip war natürlich auch Bombe, wir waren an ziemlich vielen Plätzen, die einem den Atem genommen haben. Angefangen bei den Devil Marbels, riesige Steinmurmeln, bis 10m Durchmesser, die einfach in der Wüste liegen. Fragt mich nicht wie die entstanden sind, die liegen halt einfach da rum und murmeln vor sich hin. Ziemlich beeindruckend war auch Mataranka, eigentlich ein natürlicher Swimmingpool in einer Art Rainforest, der aber leider - oder zum Glück - wegen Fledermäusen unzugänglich war. An jedem Baum hingen ungefähr 1000 Fledermäuse, die gleichzeitig angefangen haben um die Bäume zu fliegen, wenn man in ihre Nähe kommt. Wir hatten keine Ahnung, dass dort so viele Fledermäuse sind, deswegen wurden wir soo derbe Überrascht, uns allen blieben die Worte weg, wir sind einfach durch den Wald gelaufen und haben in den Himmel geguckt, umgeben von mehr als 100.000 Fledermäusen, kreischend und quiekend über uns kreisend. Die Lagoone war natürlich voller Kacke, war also nicht sehr einladend, aber das hat uns in diesem Moment weniger gestört. So viele Fledermäuse sieht man nur einmal im Leben, einfach unbeschreiblich. Kurz vor dem Parkplatz kam dann noch ein Kangaroo, welches sich nach ein paar Leckerlies streicheln lassen hat.. Das erste Mal, dass ich so nah an ein wildes Kangaroo gekommen bin, normalerweise hüpfen die immer weg, sobald du dich näherst. Es sei denn, du sitzt im Auto, dann warten die bis du näher kommst und springen dir dann direkt ins Auto. Dummen Dinger =) Aber süß.. Kurz vor Darwin haben wir noch für zwei Tage Zwischenstop im Litchfield Nationalpark gemacht und es war wieder einmal amazing!! Wesentlich mehr Wasser als in der Dryseason, das heißt die Wasserfälle waren voller und die Landschaft war viel grüner und dichter bewachsen. Nach vier Tagen Roadtrip war dann auch die zweite Hälfte gemeistert und wir sind in Darwin angekommen, wo die Pedicaps auch schon auf uns warteten. Ich konnte es kaum abwarten endlich wieder aufs Bike zu steigen und Cash zu verdienen. Gleich am nächsten Tag nach der Ankunft hatte ich also meine erste Shift und es hat gleich mit einem guten Verdienst angefangen.. Da wir alle keine Lust haben, Geld für Unterkunft auszugeben, haben wir alle einen anderen Weg gefunden kostenlos zu schlafen. Am meisten Glück hatten Andreas und Katharina, die haben jemanden kennengelernt, der einen Gästezimmer in seinem Appartment hat, wo sie bis Ende April schlafen können. Libby und Nick schlafen im Auto neben dem Shed wo die Bikes stehen. Robin und ich haben uns einen riesigen Küchentisch gesichert, welchen wir überdacht neben dem Shed geparkt haben. Jede Nacht nach der Arbeit haben wir dann unsere Matratze unter den Tisch gepackt und dort genächtigt. Manchmal schlafen wir bei nem Kollegen im Appartment oder wir schlafen am Strand, wenn wir morgens um 7 erst ins Bett gehen, weil es von dort an keine Strafe mehr gibt. Es ist nicht immer einfach auf der Straße zu schlafen, vor allem wenn man ein Mädchen im Gepäck hat. Ich habe letztes Jahr eine Australierin kenneglernt, mit der ich jetzt jede freie Minute verbringe. Sie wohnt leider außerhalb der Stadt, so dass wir uns immer zusammen einen versteckten Platz zum Schlafen suchen müssen. Wenn sie einen Tag frei hat, fahren wir einfach immer irgendwo an ein schönes Plätzchen in der Pampa und zelten dort, was eigentlich auch ganz romantisch ist. Da das aber trotzdem ein bisschen ätzend ist suchen wir gerade nach einem Appartment wo wir zusammen wohnen können, hoffe, dass wir was schönes finden, was auch bezahlbar ist. Robin würde mit uns zusammen einziehen, sodass wir hoffentlich etwas für 70-80$ die Woche finden. Alles in einem ist Darwin recht stressig, nachts arbeite ich auf dem Bike, tagsüber arbeite in einem Restaurant in der Küche und dann, wenn ich und Kimberley mal gleichzeitig frei haben, fahren wir zusammen irgendwo hin, also mit relaxen ist hier nicht viel.. Dafür stimmt das Geld im Moment und die Saison fängt bald wieder an, dann wird das Ganze noch besser. Das wars im Groben, mir geht es also wie immer gut, auch wenn es sich vielleicht nicht luxuriös anhört auf der Straße zu schlafen, mir geht es dabei blendend! Man merkt, wie wenig man braucht um glücklich zu sein. Natürlich könnte ich mir auch ein Hostel leisten, aber ich fühle mich ehrlich gesagt im Moment wohler auf der Straße.. Hostels gehen mir auf den Sack. Sinnlose Regeln, überteuerte Preise (28$/Nacht) und überall nervige Backpacker, mit denen man immer die selben langweiligen Konversationen hat. Ich brauche nur einen Platz wo ich die Nacht verbringen kann, der Rest kommt von alleine. Heute Nacht schlafe ich mit meiner Matratze in der Werkstatt von den Fahrrädern. Meine Matratze ist mein Schlafzimmer, völlig egal, wo ich mich mit meiner Matratze hinlege, ich fühle mich zu Hause. Naja, ich bin überall zu Hause.. =)
29.3.12 08:50


Mittwoch, 15.02.2012 - Alice Springs

Hey Leute, so schnell gehts.. da bin ich auf einmal wieder innerhalb von ner Woche durch halb Australien gefahren.. Sitz gerade in der Mitte der Insel in der Bude von einem Kanadier und sorge dafür, dass ich während der zweiten Hälfte des Roadtrips die erste Hälfte nicht schon vergesse. Sind am Donnerstag mit leichten Startschwierigkeiten in Adelaide losgefahren und haben es bisher mit mehr oder weniger akzeptablen Zwischenfällen über 2500km durch das australische Outback bis hier her nach Alice Springs gemeistert. Die Startschwierigkeiten haben schon in Waikerie beim Orangenpicken angefangen, indem mein Auto nach dem vierten Tag nicht mehr alleine starten wollte, das heißt das Nick, der Holländer mir ungefähr 5-8 mal am Tag Starthilfe geben musste. Als ich dann aber nach unserer Ankunft in Adelaide die Batterie aufgeladen habe und am nächsten Morgen immernoch kein Geräusch aus der Kiste kam, musste ich dann wohl oder übel eine neue Batterie für 130$ kaufen. Alles super, bis das Auto dann auf einmal nach ungefähr 300km einfach ausging. Nachdem es dann nach ein paar Sekunden wieder von selber anging ging es dann auch weiter. Dazu kam noch, dass bei der Abfahrt in Adelaide ein Bremsklotz angefangen hat an der Bremsscheibe zu schleifen, aber dafür war in dem Moment keine Zeit, darum musste sich dann später gekümmert werden. Mein Auto ist dann am nächsten Tag noch ein paar Mal mitten auf dem Highway beim Fahren ausgegangen, sodass wir ziemlich hilflos am Straßenrand standen, mitten in der Wüste. Nächste Stadt südlich 400km, nächste Stadt nördlich 300km, was soll man da machen? Als wir das Abschleppseil schon ausgepackt hatten, um mich 300km nach Norden zu ziehen, ging es dann per Starterkabel doch wieder an und wir konnten aus eigener Kraft dort hinfahren. Ich habe dort schon das Gefühl gehabt, dass die Reperatur ganz schön deftig wird. Vielleicht ein defekter Ordinator, das Ding, welches die Batterie beim Fahren lädt, kostet hier um die 700$ mit Einbau und leider auch ein neuer Bremssatz, welcher mich auch nochmal ungefähr um 150$ leichter macht. Wir haben also in Coober Pedy gestoppt, um einen Mechniker aufzusuchen, welches nach ein bisschen Würgen auch irgendwann geklappt hat. Die Leute dort waren zum Glück mega cool und haben uns kurz vor Feierabend noch schnell unter die Haube geguckt. Das Energieproblem war nach 10 min gelöst, die Terminals an der Batterie waren nur durchgebrannt, schnell einen neuen Klip eingebaut und das Auto lief wieder. Dann noch fix das Hinterrad aufgebockt, Rad abgenommen und den abgenudelten Bremsklotz gegen einen second hand Klotz ausgetauscht, eben die anderen Bremsen gecheckt und mich mit einer Rechnung von gerade Mal 80$ wieder auf die Straße geschickt. Das waren auch die einzigen negativen Erlebnisse des Roadtrips, wenigstens ist das Auto jetzt noch einmal durchgecheckt und wird die nächsten paar tausend Kilometer wieder fit durchfahren. Der Plan des Roadtrips ist, auf dem Weg von Adelaide nach Darwin über Alice Springs die sehenswertesten Spots mitzunehmen. Wir haben unsere leeren Plätze mit ein paar Leuten aufgefüllt. Von Adelaide nehmen wir drei Franzosen, einen Engländer, einen Italiener und einen Franzosen mit von denen aber nur der Italiener bis nach Darwin mitkommt, der Rest steigt in Alice Springs aus und wird gegen neue Leute getauscht. Nach dem wir also in der Mitte Australiens angekommen sind, fuhren wir gerade wegs zum Uluru, Ayers Rock, der große rote Stein in der Mitte der Insel. Ich könnte jetzt ewig drüber schreiben wie toll es war, aber ich kann das einfach nicht in Worte fassen, es war einfach so Atemberaubend vor diesem riesigen Felsbrocken mitten im Outback zu stehen, das Symbol von Australien, der spirituelle Mittelpunkt der Ureinwohner.. Wir haben uns dort also den Sonnenuntergang und am nächsten Morgen den Sonnenaufgang angeguckt. Die Farben des Gesteins ändern sich im Minutentakt, bis man dann nur noch die Silhuette sieht. Nach Sonnenaufgang sind wir dann einmal um den Stein herumgelaufen, wofür wir ungefähr 6 Stunden gebraucht haben. Nach Ayers Rock sind wir in die Kata Tjutas gefahren, Felskombinationen aus dem selben Material wie Ayers Rock, doch mit dem Unterschied, das es nicht ein richtig riesiger Stein ist, sondern 39 normal riesige Steine neben einander. Hier haben wir eine kleine Wanderung durch eine Schlucht gemacht mit perfektem Echo und atemberaubenden Ausblicken. Nach der ganzen Show sind wir weiter zum Kings Canyon gefahren und haben dort eine 10km Wanderung durch den Canyon gemacht, mit Zwischenstop im Garden of Eden, dem Highlight des Tracks. Ein kristallklarer Pool am Ende einer gigantischen Schlucht auf ungefähr 150m Höhe. Auch hier kann ich den Ausblick nicht in Worte fassen, selbst die Bilder sagen nicht so viel aus, vorallem weil alles so verfickt riesig ist hier in Australien..! Selbst mit einer Weitwinkelkamera hat man nicht beide Seiten der Schlucht auf die Linse bekommen, so dass die Bilder die Hälfte an Wert verlieren. Auf jeden Fall gehört Kings Canyon jetzt mit zu meinen Top 5 Spots in ganz Australien, zusammen mit Ubir, Loch Ard Gorge und Broome, Nummer 5 habe ich noch nicht gefunden.. Das waren so die Highlights bis jetzt, Alice Springs it ganz in Ordnung, nur von den black fellas muss man sich in Acht nehmen, es gibt hier jeden Tag Attacken auf weiße und vorallem Backpacker. Bleiben aber nur zwei Nächte hier, also machen wir uns da mal keine Sorgen.. Die Erste Hälfte des Roadtrips ist also vorbei nach einer Woche, unsere Lifts sind ausgestiegen und die neuen Leute haben das Gepäck auch schon im Auto. Ein deutsches Mädel, eine Holländerin und ein Italienisch-Taiwanesisches Pärchen kommen dazu. Das Pärchen und Robin ein Hitchhiker, den wir am Ayers Rock aufgegabelt haben, sitzen bei mir im Auto.. Sorry, aber bin jetzt zu müde um weiterzuschreiben, der Rest kommt später..
24.2.12 06:40


Mittwoch, 09.02.2012 - Orangepicking in Waikerie

Hey mates.. For this time I'm gonna write in english so the people I'm traveling with at the moment know that I don´t talk bad about'em. Yesterday we've had our last day on the orange farm in Waikerie. It was the first and last time that I've been doing fruitpicking. Such a shit job.. Let's start from the beginning.. We arrived in Waikerie last friday, the 27th of jan. The guy who gave us the job introduced us in the town, showed us all the important places like the farm house, the public toilet and the free camp site where we were staying. It was a hot day, so it was quite handy, that we've had a huge river next to our campsite, without snakes, sharks, crocs or anything else which wants to kill you, so we could go for a swim whenever we wanted to. Later on that day we've met a dutch and a german couple who arrived at the same day as we did. We parked our cars next to each other so we became neighbours right away. The dutch couple is Libby and Nick, the germans are Katherina and Andreas. Next day we started working straight away for 8 or 9 hours. Even on the first day we recognised, that orange picking is totaly underpaid. The bins are massive! One bin is 400kg heavy, which is a lot of oranges. We're getting 25$ per bin - before tax. So actually we're getting 20$ per bin, which takes us about two and a half ours to pick. The trees are like five meters high and you have to pick every fucking single orange. When you leave more than three oranges in a tree, they charge you five dollars per tree, cause they have to send somebody who comes to clean it up. So in fact, you're climbing up a ledder to get to the top of the tree, then you're like leaning over the edge of the ledder to reach all the oranges on the top, then you pick your way down till the bottom and when that all is clean, we actually have to monkey up the tree into the centre, climbing between all the branches and spikes up to 4-5m above the ground and pick the oranges you couldn't reach from outside. So all in all it was pretty hard work.. Hot, wet (the water sprenklers used to be on) and you're getting cuts all over your arms. You have spikes in your hands and every day after work you're sitting there, trying to pull all the spikes out of your fingers. Max got sick after three days, so he's had to stay in the tent all day and sleep, which ment for me that I gotta pick on my own. Fair enough, it's boring, but still better than doing nothing. But the good thing was, as soon as you leave the block after work, you already forgot how shit it was. When we got back to our campsite it was just like a long camping holiday. We were cooking all together between our cars, we've had BBQ's at the river, went for a swim almost every day, tried to catch some fish or played Boule in the sand. About every second night, we've had a big campfire, even we had to get up at 5.30am to start working at 6.00am. But all together, the job was too underpaid to stay, we were just wasting our time, so we decided to go somewhere else. I'm still in contact with my mates from Darwin, so I called my old boss from the biketaxi thing and have had a chat with him if it's worth it to come to Darwin and work for him again. He ment it's still good money and they are looking for more riders, so when I come and bring hin some riders he sorts me out with some free shifts. That means for me, if I have a week without the rents, I can earn heaps of cash from the first day. And that's the best opportunity I've got at the moment, so we looked for some people who share the fuel costs with us and drive to Darwin. We're gonna be a group of 11 people, two cars and one van. On the way is Ayers Rock, the huge red stone in the middle of Australia, which I was looking for for a long time. It's gonna take us about 8 or 9 days to get to Darwin, but from then I can make cash from the first day. I just hope the car will make a good job and everything's gonna be alright.. Ok, that's it, I'm pretty tired and it's gonna be a exhausting day tomorrow. We'll start at 9.00am and it's already 1.40am.. Well, then have a good night, hope to get back to you soon..
8.2.12 22:11


Sonntag, 08.01.2012- Adelaide

Soo. Haben jetzt angefangen zu arbeiten.. Mehr oder weniger.
Wir verkaufen einen Angebot von einem Automechaniker, bei dem man ne Menge Rabatt bekommt. Wir laufen von Tür zu Tür und versuchen den Leuten das Zeug anzudrehen. Die meisten Leute sind natürlich genervt, wenn ich meinen Text runterrassel, versteh ich, ich hasse mich auch selber dafür..
Hey, how's it going mate? I'm Jonas, and I'm just popping by from the loocal Gooodyear Autocare up in Richmond Road.. We're doing a fantastic promotion for all the locals in the area. Everyone knows Goodyear for tyres but don't realise they are great for car servicing as well. So by boss has sent me out to give 50 lucky locals like yourself free labour on all your car serving for a whole year.
Das war das Intro, das ganze Gespräch ist ungefähr anderthalb Seiten lang. ÄÄÄÄÄtzend..
Naja, ich hab jetzt zwei Tage gearbeitet und noch kein einziges Scheiß Teil verkauft. Pro sale gibt es 40$, wenn man keinen sale macht gibt es 0$. Max hatte ein bisschen mehr Glück mit seinen Kunden und hat schon drei Verträge verkauft. Lange werd ich das nicht mehr machen. Ich warte noch ab bis ich mein ersten sale unterschrieben bekomme und dann lass ich das glaub ich sein.
Macht einfach keinen Spaß den ganzen Tag Leuten auf den Sack zu gehen.
Da wir aber hier kostenlos wohnen, macht das nichts und ich kann mich nach einem neuen Job umgucken.
Würde wieder gerne in einer netten Bar arbeiten als Barkeeper. Das ist zwar nicht mein Traumberuf für Deutschland, aber es ist hier mega cool um Leute kennen zu lernen. Aber es kommt wie es kommt.. Vielleicht finde ich ja mal einen Koffer voller Geld auf der Straße.. Wie geil das wäre, dann würde ich soo hart einen drauf machen, das könnt ihr aber wissen.
Ansonsten ist die WG hier immer noch so geil wie am Anfang, da hab ich echt nen guten Fang gemacht.
9.1.12 03:38


Donnerstag, 05.01.2012 - Adelaide

Heeeyy... Frohes neues Jahr allen zusammen und auch frohe Weihnachten.
Die Weihnachtszeit war dieses Jahr komplett anders als gewohnt, aber irgendwie war es doch das Gleiche. Wir sind am 23.12 bei Hannah angekommen und waren erstmal erstaunt von dem Haus. Mega teure Wohngegend, alles nur Einfamilienhäuser mit Garten und Pool.. Leider war Hannah's Haus das einzige ohne Pool..
Über die Tage wurden wir jeden Tag woanders zum Essen eingeladen und so haben wir Weihnachten wie richtige Locals verbracht. Die Stimmung ist total anders als bei uns, die Weihnachtsessen sehen eher aus wie eine BBQ Party im Sommer, wo alle gut drauf sind und die Gläser heben. Wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß und wurden sehr gut durchgefüttert.
Am 29.12 sind wir dann bei Hannah ausgezogen, weil sie Silvester auf einem Fischerboot verbracht hat und deswegen keiner im Haus war. Wir wurden zwar auf das Boot eingeladen, aber nach meinen letzten Fischerbooterfahrungen war es sicher die bessere Entscheidung an Land zu bleiben.
Beim letzten Weihnachtsessen bei Hannah daheim, war eine Freundin ihrer Mum mit ihren beiden Töchtern zu Besuch. Issy, die ältere Tochter, haben wir dann später am Strand getroffen und sie hat noch ein paar Kumpels mitgebracht. Nachdem wir dann eine Nacht im Sand am Strand und die nächste Nacht in einem Vorort geschlafen haben war es dann der letzte Tag des Jahres.. Noch keinen Plan von unserer Abendgestaltung haben wir also einfach alles auf uns zukommen lassen.
Wir haben also erstmal die Botanischen Gärten in Adelaide ausgecheckt und sind dann über den Zoozaun gehüpft und haben uns eingesperrte Löwen und Pandas angeguckt.
In einem der Stadtparks war ein Festival mit ein paar geilen DJ's, das wir am Abend auschecken wollten. Leider war die Eintrittskarte 150$, also haben wir uns neben den Zaun auf eine Wiese gesetzt und haben unsere eigene Party gefeiert.
Später haben wir uns mit Issy in ihrer Bar getroffen und haben von dort aus unsere Nacht gestartet. Zwei Hausparties und ein cooler Pub später sind wir dann in der Bude von Issy's Freunden vom Strand gelandet. Eine Milliarden Leute im Garten, Tonnenweise Getränke und immernoch über 30°C. David, einer der Leute, die hier wohnen hat uns ein Bett in der 300m² großen Garage angeboten, wo wir jetzt immernoch wohnen. Auf jeden Fall war dieses Silvester das Beste überhaupt, hatte mal wieder Glück mit den Leuten gehabt..
Unser Job fängt morgen an, wir machen Promotion auf der Straße und versuchen Passanten Sachen zu verkaufen. Ich bin einmal gespannnt wie es wird und ob wir dort ein bisschen Geld machen können.
Ich müsste nämlich, bevor ich hier abhaue auf jeden Fall mein Auto reparieren lassen und das könnte ein bisschen was kosten. Der rechte Vorderreifen macht fürchterliche Geräusche beim lenken, also versuch ich immer nur gerade aus zu fahren..
Ich denke auch, dass wir hier eine Weile wohnen können, die Leute hier sind alle super locker drauf. Alle Musiker, spielen in Bands, machen gerne und viel Party und haben kein Problem damit, wenn zwei Backpacker in ihrer Garage wohnen.
In Städten ist es immer hart meinen Blog auf aktuellem Zustand zu halten, weil hier einfach so viel passiert, was man nicht aufschreiben kann, weil es einfach schwer für einen außenstehenden zu verstehen ist, was ich hier erlebe. Und ich habe auch viel zu wenig Zeit, mich vor den Laptop zu setzen, sodass der Stoff teilweise zwei Wochen alt ist und auch für mich an Aktualität verliert, sodass es nur noch halb so interessant klingt, weil ich die Hälfte schon wieder vergessen habe..
Naja, ich versuche es aber in dem Rhytmus wie bisher beizubehalten, ihr müsst ja auch nicht alles wissen..
9.1.12 03:37


Donnerstag, 22.12.2011 - Southcoast zweite Halbzeit

Den Great Australian Bigth haben wir jetzt hinter uns gelassen, haben mega Fotos geschossen, aber in echt sieht es natürlich noch spektakulärer aus. 90 Meter hohe, senkrechte Klippen ziehen sich auf einer Länge von 180km an der Küste entlang. Man kann Meilen weit die steilen Felsen sehen, bis sie dann zusammen mit dem Meer am Horizont verblassen. Bis zu dem Punkt das Highlight der Southcoast!!
Gestern moren sind wir früh aufgebrochen in Richtung Cactus Beach, einer der besten Surfstrände in Australien. Der Strand ist 20km südlich des kleinen Ortes Penong, kein Turist geht dort hin, da es in keinem Reiseführer oder Karte besonders gekennzeichnet ist. Wir haben den Tipp von einem Surfer in Albany bekommen.
Die Wellen waren der Hammer..! Ununterbrochen brechen meterhohe Wellen ins Wasser. Von links nach rechts, von rechts nach links, perfekt für jeden Surfer.
Da der Max und ich noch nicht soo die Profies auf dem Board sind mussten wir erst einmal schlucken bevor wir ins Wasser sind, aber man kann nicht an einem so genialem Platz sein ohne es zumindest zu probieren. Natürlich hatten wir keine Chance gegen die Wellen, das Wasser hat einfach eine so unvorstellbare Kraft, sobald du falsch unter die Welle geraten bist, wirst du unterspült und musst so lange die Luft anhalten, bis dein Kopf wieder an die Wasseroberfläche kommt. Dann stellt man fest, dass man 100m vom Ausgangspunkt entfernt ist und versucht wieder durch die Wellen nach draußen zu paddeln, was sich aber einfacher anhört als es ist. Fazit, man paddelt 15 Minuten, ist danach komplett im Arsch und außer Puste, wird dann mehr oder weniger absichtlich nach einem Versuch von einer Welle weggespült und muss dann wieder ewig zurückpaddeln. Aber wir konnten auch nicht erwarten, dass wir an so einem schweren Surfspot mit den Wellen umgehen können. Auf jeden Fall wissen wir jetzt, wie es ich anfühlt ein bisschen unter Wasser herumgeschleudert zu werden, ich muss also keine Angst mehr haben, mich in große Wellen reinzustürzen. In Adelaide werden wir dann unseren Privatlehrer haben, John, und dann gehts ab..
Weniger gut zum surfen war Shelly Beach in Ceduna.. Wir sind ungefähr 300m über den Strand zum Wasser gelaufen und dann noch einmal genauso weit geradewegs ins Wasser und waren noch nicht einmal bis zum Bauchnabel im nass.
Jetzt sind wir gerade kurz vor Port Augusta, es sind also nur noch gut 320km bis nach Adelaide, dann ist der Roadtrip leider vorbei, aber es wird sicher geil.
Das Mädel bei dem wir pennen habe ich in Broome bei der Arbeit im Restaurant kennengelernt, dort bleiben wir erst einmal bis Neujahr, dann geht es höchstwahrscheinlich zu John, aber bis dahin kann noch viel passieren..
24.12.11 04:21


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